Bergamasker-Infostand, BEA Bern
25. - 29. April 2008

















home

Wie schon seit zwei Jahren geplant war, hat unser Klub resp. haben einige Mitglieder nun an der diesjährigen BEA in Bern die Gelegenheit genutzt, während 5 Tagen von 09.00 bis 18.00 Uhr einen Infostand zu betreuen und dem interessierten Publikum die Rasse «Bergamasker» etwas näher zu bringen.

Glücklicherweise waren ein paar Mitglieder, die mit ihrem Hund «arbeiten» oder sportlich tätig sind, im Vorfelde der BEA bereit, uns entsprechende Fotos aus ihrem Alltag rund ums Training, die Ausbildung oder den Wettkampf zu liefern, so dass rechtzeitig eine interessante Palette von Bildern zusammengestellt werden konnte. Selbstverständlich waren auch Fotos des Bergamaskers als Ausstellungs bzw. Familienhund darunter. Dies alles ermöglichte uns, eine Bilderwand bzw. zwei freistehende Werbeständer und eine Werbetafel herzustellen, die den Bergamasker in allen Facetten zeigte.

Mit diesen Werbeträgern sowie einigen Plakaten an den Wänden und draussen am Aussengehege, alle vollgespickt mit Farbfotos unserer herrlichen Bergamasker, hatten wir dann einen riesigen Erfolg, ebenso natürlich mit der jeweiligen praktischen Vorführung unserer Hunde.


Unser Bergamasker-Stand in Halle 688 war optimal platziert, linkerhand direkt beim rechten Halleneingang. Man musste einfach daran vorbeispazieren! Niemand konnte ihn verfehlen! Da es sich um einen Eckstand handelte, konnten die Ausstellungsständer für beide Seiten gut sichtbar platziert werden. Eine von der BEA gestellte Ausstellungstheke diente dazu, Bücher, Rassenbroschüren, Bulletins, Flyer, diverse Kleinigkeiten wie Bergi-Kleber, Broschen etc. sowie einen Teller mit Knabbereien übersichtlich zu präsentieren.

Ein an unseren Stand angrenzendes Gehege mit Aussenauslauf für unsere Bergis war für die Hunde optimal. Abwechslungsweise konnten so einige Hunde vorübergehend im Gehege untergebracht werden, was auch bestens funktionierte. Die Hunde vertrugen sich gut und verhielten sich vorbildlich.


Am Sonntag, an welchem Werner und ich auch in Bern waren, hätten nicht alle anwesenden Mitglieder mit ihren Hunden innerhalb des Standes selber Platz gehabt. Und vor dem Stand sollte ja freier Platz sein für die Passanten. Nachdem wir an diesem Tag also eine erfreulich grosse Gruppe von BHS-lern und Sympathisanten beieinander waren, die für die Bergamasker werben wollten, verteilten wir uns. Diverse Mitglieder wechselten sich am Stand ab und erteilten bereitwillig Auskunft, erklärten, beschrieben, zeigten die Hunde. Werner und ich setzten uns mit unseren beiden Hunden in die Ecke rechts beim Halleneingang, nahe ans Gehege der Schafe und Lämmlein, die in der gleichen Halle untergebracht waren. Wir hatten von unserem Platz aus einen guten Überblick zu den eintretenden Besuchern sowie zu unserem Infostand gegenüber. Werner erteilte immer und immer wieder bereitwillig Auskunft über alles rund um unsere Hunde. Ich selbst war oft unterwegs, ausgerüstet mit einer Beige von Werbeflyern über unsere Rasse und unseren Klub unter dem Arm. Zudem legte ich einige Flyer beim Hundegehege auf. Jedermann hatte so die Möglichkeit Flyer mitzunehmen. Viele Passanten waren interessiert, viele gute Gespräche konnten anschliessend geführt werden.

Zweimal im Laufe des Tages war Bergamasker-Vorführung im Ring. Unsere Präsidentin gab einen Kurzbeschrieb über die Rasse, und unsere Mitglieder und Sympathisanten führten ihre Hunde vor. Werner blieb mit unseren beiden Hunden beim Halleneingang zurück und ich fotografierte.

Im Laufe des Tages wurden unsere Mitglieder mit ihren Zottlis von einem Fotografen zur Foto-Session gerufen.


Gaby und Urs hatten ja am Sonntagmorgen ihr «Hunde-Wägeli» mit nach Bern gebracht: Unsere Präsidentin drehte dann im Laufe des Tages mehrmals mit ihrer Eschka und dem Sacco draussen ihre Runden und führte dem interessierten Publikum vor, wie ein Bergamasker voller Freude und Elan, sportlich elegant, mit dem Sacco-Wagen unterwegs sein kann. Hätte ich es nicht selbst gesehen, ich könnte kaum glauben, dass ein Hund so voller Freude und freiwillig einen solchen Wagen zieht. Aber die feine, doch eher zierliche Eschka, sie zeigte es uns allen !


Unsere Bergamasker wurden an diesem Tag immer und immer wieder bestaunt. Sicher ist der Bergi kein Hund für jedermann. Und natürlich konnten sich nicht alle Besucher für die «Rasta-Hunde» begeistern. Aber immer wieder wurden die Tiere bewundert, wollten die Besucher alles wissen über Fellpflege, ob die Hunde im Sommer wegen der Hitze nicht leiden würden, ob man «solche» Hunde auch im Haus halten könne, usw… Es gab viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Ich denke, alle unsere Helfer am Infostand, vom Freitag bis zum Dienstag, könnten viele Müsterchen erzählen, was sie an der BEA mit den Besuchern alles erlebt haben. Wie viele Male sie Vorurteile abbauen mussten oder es wenigstens versucht haben, wie viele Male sie Auskunft über dieses und jenes erteilen mussten.

Obwohl wir selbst diesen Sonntag in Bern sehr genossen haben, obwohl es Freude machte, unsere Hunderasse ins beste Licht zu rücken und trotzdem ehrlich Red’ und Antwort zu stehen, und obwohl wir auch den Kontakt zu den weiteren BHS-lern genossen haben, so fuhren wir abends wohlgemut, aber doch rechtschaffen müde, nach Hause. Ich denke, allen Anderen wird es auch so ergangen sein. Unsere beiden Vierbeiner legten sich jedenfalls daheim sofort zur Ruhe, und auch wir selbst zerrissen keine grossen Stricke mehr.


Ich denke, all das Teamwork für diese Rassenpräsentation hat sich gelohnt. Wir haben eine gute Sache auf die Beine gestellt und unserer Rasse einen Dienst erwiesen. Viele werden in Zukunft über unsere Zottelhunde positiver denken !


Und Ihr alle seid mit mir sicher einer Meinung: Unsere Bergamasker haben das verdient !  


eh


home